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Sommerallergie

Auf dem Höhepunkt des Sommers hat zwar der Pollenflug deutlich nachgelassen, aber es fliegt doch noch einiges in der Luft. Spitzwegerich, verschiedene Gräser und Beifuß streben der Hauptblüte zu. Gerade letzterer gilt aber als aromatische Heil- und Gewürzpflanze und wird als solche hoch geschätzt.

Es lauern aber noch weitere Gefahren, die im Hochsommer in der Atemluft massenhaft vorkommen, nämlich Schimmelpilz Sporen. Nicht selten sind diese Auslöser für sommerliche Niesattacken und Schnupfen. Die Allergie auslösenden Sporen der Schimmelpilze wachsen oft auf verrottenden Pflanzenteilen, beispielsweise im Rasen, in Kompost- und Laubhäufen oder zwischen abgemähten Wiesen und Stoppelfeldern. Feucht-warme Wetterlagen sind gute Voraussetzungen für die Verbreitung.

Was ist dagegen zu tun?

Wer weiß, dass er unter solchen Allergien leidet, sollte dies bei ätigkeiten oder beim Aufenthalt im Freien beachten. Bei typischen Gartenarbeiten wie Rasen mähen oder Laub rechen empfiehlt es sich, einen Mundschutz zu tragen; denn bei den genannten Tätigkeiten werden die Sporen aufgewirbelt. Wenn möglich, sollten sich Betroffene nicht in erkennbaren Staubzonen aufhalten oder diese meiden.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erstellt im Zusammenhang mit der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst einen Pollenflug Gefahrenindex, der täglich aktualisiert wird. (www.dwd.de).

pkl