Erinnerungen an die 50er Jahre

ha • 16. April 2023

Für einen jungen Menschen ist die Zeitspanne von 10 Jahren eine "Ewigkeit", die sich im Lauf seines Lebens relativiert. So erinnert sich der heute 82-jährige Heinz Altschuh, dessen Vater Karl, der im Alter von 30 Jahren in einem Lazarett infolge eines Kriegsleidens verstarb und den sein Sohn und seine 1943 geborene Tochter nicht kannten, an seine Kindheit und frühen Jugendjahre. Altschuhs hatten wie die meisten Bauersleute im Ort einen landwirtschaftlichen Gemischtbetrieb mit zwei Pferden, einige Milchkühe, Hühner und sonstiges Kleinvieh. Neben Wein wurde noch Getreide, Kartoffeln, Rüben gepflanzt. Man war Selbstversorger, musste nicht hungern und es blieb zum Leben noch etwas übrig. Nach dem Tod des Vaters bewirtschaftete die Mutter Pauline zusammen mit einem jungen Flüchtling namens Hans Pöhlmann den Betrieb. Doch Heinz musste als Kind schon fest zupacken; er war nach dem Tod seines Vaters der "Mann" im Haus, weshalb die Zeit für ihn prägend war. Etliche Männer kamen vom Krieg nicht mehr oder verletzt zurück, Häuser lagen in Schutt und Asche und die gesamte ländliche Struktur war zerstört. Ohne die Leistungen anderer Berufsgruppen zu schmälern; die Bauern erbrachten gewaltige Vorleistungen in Bezug auf die Lebensmittelversorgung für die Gesamtbevölkerung durch einen geringen Lebensmittelpreis. Dies sollte man in die Waagschale werfen bei der heutigen Lebensmittelverschwendung und mit leichter Zunge über den Berufsstand der Bauern und Winzer herziehen. Die Weinerzeugung lag am Boden durch Schädlinge wie z.B. die Reblaus oder verschiedene Würmer, die man damals noch nicht bekämpfen konnte. Mit dem Siegeszug der Pfropfreben und der chemischen Bekämpfung tierischer und sonstiger Schädlinge begann im Weinbau ein Aufschwung, der zu einem gewissen Wohlstand führte. Trotz teilweise gegensätzlicher Meinung sind heute noch Erzeuger und Verbraucher Partner, keine Gegner und aufeinander angewiesen.

Unser Bild zeigt das "Einlegen" der gepfropften Reben in eine "Rebschule", wo sie ein Jahr sorgfältig gepflegt wurden, um im nächsten Jahr als Weinrebe an Ort und Stelle angepflanzt wurden. Im Vordergrund ist Heinz Altschuh zu erkennen.

von ce 27. Dezember 2025
Der kleine Hirte und der große Räuber In jener Nacht als die Schafweide vom Glanz der himmlischen Boten erfüllt war, hörte auch der kleine Hirte die Botschaft der Geburt des Gottessohnes....... In jener Gegend hauste ein großer Räuber. Von seiner Höhle aus sah er den hellen Schein und dachte, die feiern ein Fest, da kann ich mir was rauben........ Kaum war der Räuber aus seiner Höhle heraus gekommen, da machten sich der kleine Hirte und die anderen auf den Weg nach Bethlehem....... Der Räuber folgte den Hirten, immer noch in der Hoffnung etwas zu Essen zu rauben, denn sein Hunger war groß....... Im Stall lag ein kleines Kind in einer Krippe...... Ein kleiner Hirte und ein großer Hirte machten sich auf den Weg zurück zur Schafweide. Jesus öffnet Herzen Diese Geschichte wurde von den Erstkommunionkinder mit Gemeindereferentin Frau Doris Burkhart in der vollbesetzten St. Laurentius Kirche mit verschiedenen Figuren bildlich dargestellt.
von wf 20. Dezember 2025
Großen Zuspruch fanden die Frühschichten in der Adventszeit im Pfarrheim. Unter dem Thema „ Mitten unter uns „ wurde die besinnliche Zeit mit meditativen Texten und Liedern gestaltet. Zur Einstimmung auf die Geburt Jesu wurden 3 Frühschichten angeboten. Der Beginn um 6:00 Uhr eignet sich sehr gut als Start in den Tag. Beim anschließenden gemeinsamen Frühstück gab es Gelegenheit generationsübergreifend miteinander ins Gespräch zu kommen. Wir freuen uns auf die nächsten Frühschichten, die in der Fastenzeit stattfinden.
von ml 19. Dezember 2025
Am 07.12.2025 fand in der kath. Kirche das alljährliche Konzert „Musik im Advent“ der Gemeinde Göcklingen statt. Für das tolle Programm bedankt sich die Gemeinde bei der Kath. Musikkapelle Göcklingen, der Chorgemeinschaft der kath. Kirchenchöre Göcklingen/Ranschbach, der Männerchorgemeinschaft Göcklingen/Ilbesheim, dem Jazzalong-Quartett, Jana Ryboll und Christian Frey von der Kerweband, Sandra Wickel an der Orgel und Jacqueline Klais für den weihnachtlichen Text. Für die Gastfreundlichkeit bedanken wir uns bei der kath. Kirchengemeinde und Herrn Pfarrer Gabriel für die Dankesworte sowie den Segen. Ein besonderer Dank geht an Hans Hafner, der zum letzten Mal die Regie für den Abend übernommen hatte. Hans Hafner stellte über viele Jahre zusammen mit unserem Ehrenbürger Hermann Frech das Programm zusammen und organisierte den Ablauf. Der Abend endete mit begeisterten und in vorweihnachtliche Stimmung versetzten Gästen.
von ml 4. Dezember 2025
Am Sonntag, den 07. Dezember 2025 findet um 17:00 Uhr in der kath. Kirche zum Jahresabschluss „Musik im Advent“ statt. Hans Hafner hat wieder ein sehr schönes abwechslungsreiches Programm mit Musiker*innen aus unserer Gemeinde und Freunden zusammengestellt. Der Gemeinderat und alle Mitwirkenden laden Sie recht herzlich ein, gemeinsam den zweiten Advent mit Musik zu genießen. Manuela Laub Ortsbürgermeisterin
von ce 2. Dezember 2025
Die katholische Pfarrgemeinde stimmt sich wieder mit Frühschichten auf die Advents- und Weihnachtszeit ein. Weit vor Tagesanbruch sind gläubige Menschen aller Konfessionen jeweils an den Freitagen, den 5. Dez., 12. Dez. und 19. Dez. um 6.00 Uhr ins katholische Pfarrheim eingeladen, um sich gemeinsam auf den Weg durch den Advent zu machen und sich auf das Weihnachtsfest vorzubereiten. Bevor es dann in den Tag geht, wollen wir noch gemeinsam frühstücken.
von wf 1. Dezember 2025
Traditionell, seit über 33 Jahren, verbreitet der Kirchturm in Göcklingen ADVENTSSTIMMUNG. Winfried Frey freute sich über die Jahre hinweg über die Hilfe von Messdienern. In diesem Jahr halfen ihm Janne und Nele. Für die Kids war es ein Erlebnis, so hoch über den Dächern von Göcklingen zu sein.
von ce 26. November 2025
von 183:892255089 21. November 2025
von hf 11. November 2025
Poesie und Liederreigen : Trio Roter Vogel mit dem Programm "Unter der Weide" des Pfälzer Gesangpoeten Peter Schraß in der Reihe "Klingende Kirche" Die Ballonmütze ist zum Markenzeichen von Peter Schraß geworden. Nach mehr als 15 Jahren Bühnenabstinenz ist der Autodidakt zurückgekehrt. Geboren 1944 in Weidenthal bei Neustadt, arbeitet er in Annweiler als Hauptschullehrer für Sport und Musik. 1980 kam sein erstes Album heraus, dem vier weitere folgten. Mehr als 150 Lieder stammen aus seiner Feder, die meisten in Pfälzer Mundart. Die Lieder zeichnen sich durch eine balladenhafte Poesie aus, auch mal unterbrochen von bissiger Pfälzer Gassenhauer-Satire, aber immer weit entfernt von volkstümelnd-unkritischer Pfalzlied-Romantik. Der Autor ergänzt sich mit diatonischem Akkordeon und zweiter Stimme. Um den lyrisch-balladesken Charakter der Inhalte hervorzuheben, wurde der Liederreigen in einen poetischen Rahmen „unter dem Dach der Weide“ mit Prolog und Epilog eingebettet, vom Autor selbst rezitiert. Begleitet wird Schraß vom Ensemble Roter Vogel mit dem Bariton Edgar Zimmermann und dem Jazzgitarristen Benno Burkhart. Er hat die Lieder des Programms neu arrangiert. Der Eintritt ist frei - um Spenden wird gebeten
Mehr Beiträge anzeigen