Göcklingen

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Leben am und auf dem Wasser

gut getarntes Nest
erste Schwimmversuche eines Kükens

In der Demokratie ist es wie beim Federvieh, sagt der Volksmund. "Die Legalität endet, wenn die Brutalität beginnt". Aber auch die Brutzeit endet beim Teichhuhn oder auch Teichralle genannt, nach 19 bis 22 Tagen. Dann sind die meistens fünf bis elf Eier ausgebrütet. Den Vorgang konnte man bis zum 4. Juni am Biotop Alte Tongrube live beobachten; denn die acht Küken waren in einem gut getarnten Nest direkt vor dem Steg bis zu diesem Tag geschlüpft. Ein bis zwei Tage bleiben die Jungen im Nest, sie sind jedoch vom ersten Tag an selbständig schwimmfähig. Das erleichtert ihnen im Ernstfall die Flucht, zumal sie sich an Wasserpflanzen leicht verstecken können. Sie sind meist einzeln, nicht im Verbund unterwegs, weshalb ein "Familienfoto" recht selten ist. Die Mutter bleibt in ihrer Nähe und warnt sie eindringlich mit ihrem Ruf "kurr oder krürr" Der optimale Lebensraum einer Teichralle ist an flachen Ufergewässern mit dichter Röhrichtvegetation, wie sie an der "alten Tongrube" vorgefunden wird. Bleibt zu hoffen, dass sie ihren natürlichen Feinden nicht zum Opfer fallen und uns mit ihrer Anwesenheit weiter erfreuen.

pkl

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