Die Kerwe und ihre Geschichte

pkl • 20. August 2023

Zweifelsfrei ist das Leben in unserer Zeit von der körperlichen

Anstrengung her gesehen, leichter geworden, gegenüber dem unserer

Vorfahren. Technische Neuerungen, medizinischer und sonstiger

Fortschritt ermöglicht ein längeres und vielfach auch ein gesünderes

Leben als je zuvor. Wir wissen aber nicht, ob wir glücklicher sind als

unsere Ahnen; diese genossen ihr kürzeres Leben seltener. Anlässe zu

einer Feier gab es weniger, aber sie wurden intensiver wahr genommen.

Ein solcher Anlass war die Einweihung eines neuen Gotteshauses, die sich

in höchstens 100 Jahren einmal wiederholte. Sie wurde dann allerdings

ausgiebig mehrere Tage gefeiert. In Göcklingen hatte man das "Glück",

dass nach der Reformation die Protestanten im Jahr 1789 eine neue Kirche

aufbauten und die Katholiken ihre bis dato baufällige Kirche abreisen

mussten und im Jahr 1791 ein neues Gotteshaus erstellten. Das war

jeweils - heute würde man es als "Zeitenwende" bezeichnen - ein

Ereignis, das jährlich bis heute gefeiert wird. Lediglich wurde aus der

Kircheneinweihung eine "Kirchweih", aus der sich nach dem Dialekt die

"Kerwe" oder auch "Kirwe" entwickelte. Bekanntlich wird sie seit

Urzeiten am vorletzten Wochenende im August jeweils über 4 Tage als

Erinnerung gefeiert. Ob die Gotteshäuser tatsächlich an diesem

Wochenende in Dienst gestellt wurden, lässt sich nicht mehr prüfen, was

ihrer Feier aber keinen Abbruch tut. Wahrscheinlich hatte man nach der

Getreideernte und vor der Weinlese und Kartoffel/Rübenernte genügend

Zeit, um zu feiern. Durch die Zahl der örtlichen Jubiläums-und

sonstigen Feiern ist die Kerwe etwas in den Hintergrund getreten. Doch

zur Erinnerung an das ursprüngliche Ereignis findet in den letzten

Jahren auf dem Platz der katholischen Kirche, nämlich im

"Laurentiusgarten ein ökumenischer Gottesdienst für beide Konfessionen

statt, der in diesem Jahr von Pfarrerin Dorothea Helfrich und Diakon

Gerhard Feurich gestaltet wurde. Musikalisch begleitete ihn Ursel Feurich.


Der Diakon konnte etwa 90 Gläubige beider Konfessionen begrüßen und

dankte Gott mit ihnen für alle Gaben der Natur, für alles andere, was

uns die Erde schenkt und bat Gott um seinen Beistand und das Gelingen

der menschlichen Anstrengungen.


Pfarrerin Helfrich brachte ihre Freude über die Weihe der

Kirchengebäude, die aber ohne die immer weniger Menschen, die sie

besuchen, wertlos wären, zum Ausdruck. Der Frage, warum sie sich heute

noch in der Institution "Kirche" engagieren, stellten sich Christen

verschiedenen Alters, Geschlechts und Konfession in der Moderation von

Frau Helfrich. Als Gründe wurde unter anderem das Bedürfnis nach

Gemeinschaft, Tradition aus der Kindheit, Unterstützung der Kirchen auf

sozialem Gebiet und dadurch Veränderungen zu erreichen oder einfach

bessere Werte anzubieten und somit das Leben für die Allgemeinheit

positiver zu gestalten, praktische Hilfe wirtschaftlicher Art z.B.

gegen Hunger in ärmeren Ländern und eine bessere Zukunft für alle

Menschen ohne Rücksicht auf Herkunft, Glaube usw. wurden hauptsächlich

genannt. Die Veränderungen der christlichen Konfessionen böten heute

auch Raum zum Glauben aller Weltreligionen. Nach dem gemeinsamen "Vater

unser" der Erteilung des Segens und einem Danklied schloss Pfarrerin

Helfrich den Gottesdienst.


Unser Bild zeigt die aktiv am Gottesdienst Beteiligten.

von ce 27. Dezember 2025
Der kleine Hirte und der große Räuber In jener Nacht als die Schafweide vom Glanz der himmlischen Boten erfüllt war, hörte auch der kleine Hirte die Botschaft der Geburt des Gottessohnes....... In jener Gegend hauste ein großer Räuber. Von seiner Höhle aus sah er den hellen Schein und dachte, die feiern ein Fest, da kann ich mir was rauben........ Kaum war der Räuber aus seiner Höhle heraus gekommen, da machten sich der kleine Hirte und die anderen auf den Weg nach Bethlehem....... Der Räuber folgte den Hirten, immer noch in der Hoffnung etwas zu Essen zu rauben, denn sein Hunger war groß....... Im Stall lag ein kleines Kind in einer Krippe...... Ein kleiner Hirte und ein großer Hirte machten sich auf den Weg zurück zur Schafweide. Jesus öffnet Herzen Diese Geschichte wurde von den Erstkommunionkinder mit Gemeindereferentin Frau Doris Burkhart in der vollbesetzten St. Laurentius Kirche mit verschiedenen Figuren bildlich dargestellt.
von wf 20. Dezember 2025
Großen Zuspruch fanden die Frühschichten in der Adventszeit im Pfarrheim. Unter dem Thema „ Mitten unter uns „ wurde die besinnliche Zeit mit meditativen Texten und Liedern gestaltet. Zur Einstimmung auf die Geburt Jesu wurden 3 Frühschichten angeboten. Der Beginn um 6:00 Uhr eignet sich sehr gut als Start in den Tag. Beim anschließenden gemeinsamen Frühstück gab es Gelegenheit generationsübergreifend miteinander ins Gespräch zu kommen. Wir freuen uns auf die nächsten Frühschichten, die in der Fastenzeit stattfinden.
von ml 19. Dezember 2025
Am 07.12.2025 fand in der kath. Kirche das alljährliche Konzert „Musik im Advent“ der Gemeinde Göcklingen statt. Für das tolle Programm bedankt sich die Gemeinde bei der Kath. Musikkapelle Göcklingen, der Chorgemeinschaft der kath. Kirchenchöre Göcklingen/Ranschbach, der Männerchorgemeinschaft Göcklingen/Ilbesheim, dem Jazzalong-Quartett, Jana Ryboll und Christian Frey von der Kerweband, Sandra Wickel an der Orgel und Jacqueline Klais für den weihnachtlichen Text. Für die Gastfreundlichkeit bedanken wir uns bei der kath. Kirchengemeinde und Herrn Pfarrer Gabriel für die Dankesworte sowie den Segen. Ein besonderer Dank geht an Hans Hafner, der zum letzten Mal die Regie für den Abend übernommen hatte. Hans Hafner stellte über viele Jahre zusammen mit unserem Ehrenbürger Hermann Frech das Programm zusammen und organisierte den Ablauf. Der Abend endete mit begeisterten und in vorweihnachtliche Stimmung versetzten Gästen.
von ml 4. Dezember 2025
Am Sonntag, den 07. Dezember 2025 findet um 17:00 Uhr in der kath. Kirche zum Jahresabschluss „Musik im Advent“ statt. Hans Hafner hat wieder ein sehr schönes abwechslungsreiches Programm mit Musiker*innen aus unserer Gemeinde und Freunden zusammengestellt. Der Gemeinderat und alle Mitwirkenden laden Sie recht herzlich ein, gemeinsam den zweiten Advent mit Musik zu genießen. Manuela Laub Ortsbürgermeisterin
von ce 2. Dezember 2025
Die katholische Pfarrgemeinde stimmt sich wieder mit Frühschichten auf die Advents- und Weihnachtszeit ein. Weit vor Tagesanbruch sind gläubige Menschen aller Konfessionen jeweils an den Freitagen, den 5. Dez., 12. Dez. und 19. Dez. um 6.00 Uhr ins katholische Pfarrheim eingeladen, um sich gemeinsam auf den Weg durch den Advent zu machen und sich auf das Weihnachtsfest vorzubereiten. Bevor es dann in den Tag geht, wollen wir noch gemeinsam frühstücken.
von wf 1. Dezember 2025
Traditionell, seit über 33 Jahren, verbreitet der Kirchturm in Göcklingen ADVENTSSTIMMUNG. Winfried Frey freute sich über die Jahre hinweg über die Hilfe von Messdienern. In diesem Jahr halfen ihm Janne und Nele. Für die Kids war es ein Erlebnis, so hoch über den Dächern von Göcklingen zu sein.
von ce 26. November 2025
von 183:892255089 21. November 2025
von hf 11. November 2025
Poesie und Liederreigen : Trio Roter Vogel mit dem Programm "Unter der Weide" des Pfälzer Gesangpoeten Peter Schraß in der Reihe "Klingende Kirche" Die Ballonmütze ist zum Markenzeichen von Peter Schraß geworden. Nach mehr als 15 Jahren Bühnenabstinenz ist der Autodidakt zurückgekehrt. Geboren 1944 in Weidenthal bei Neustadt, arbeitet er in Annweiler als Hauptschullehrer für Sport und Musik. 1980 kam sein erstes Album heraus, dem vier weitere folgten. Mehr als 150 Lieder stammen aus seiner Feder, die meisten in Pfälzer Mundart. Die Lieder zeichnen sich durch eine balladenhafte Poesie aus, auch mal unterbrochen von bissiger Pfälzer Gassenhauer-Satire, aber immer weit entfernt von volkstümelnd-unkritischer Pfalzlied-Romantik. Der Autor ergänzt sich mit diatonischem Akkordeon und zweiter Stimme. Um den lyrisch-balladesken Charakter der Inhalte hervorzuheben, wurde der Liederreigen in einen poetischen Rahmen „unter dem Dach der Weide“ mit Prolog und Epilog eingebettet, vom Autor selbst rezitiert. Begleitet wird Schraß vom Ensemble Roter Vogel mit dem Bariton Edgar Zimmermann und dem Jazzgitarristen Benno Burkhart. Er hat die Lieder des Programms neu arrangiert. Der Eintritt ist frei - um Spenden wird gebeten
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