Es gebt kän Nikolaus

pkl • 9. Dezember 2023

Heiteres und Besinnliches aus Göcklingen

Erinnerungen unseres Ehrenbürgers Hermann Frech

"S git kän Nikolaus un kän Osterhas" verkündigte ich, etwa sechs Jahre alt und ein halbes Jahr in der Volksschule selbstsicher am häuslichen Mittagstisch. Ältere Schüler hatten uns ausgelacht und gefragt "wie man so einen Blödsinn gläwe kann". "Woher willst du das wisse?" fragte mein Vater. "Weil ich ' s wäs" war meine Antwort. "Na ja, mer mer wern's jo säne!" sagte mein Vater beiläufig. Mein Elternhaus war im vorderen Teil einstöckig. Über dem Küchenherd befand sich eine Dachluke, die man als Dunstabzugshaube beim Kochen öffnen konnte. Dies nur zum besseren Verständnis. Am 6. Dezember 1934 saßen wir zu Dritt am Küchentisch beim Abendessen. Plötzlich klopfte es heftig an das Dachfenster über dem Küchenherd. Mein Vater ruft laut: "Der Nikolaus!" und verschwindet unter dem Küchentisch. Ich gleich hinterher. So saßen wir nun, ich leicht zitternd an meinen Papa gelehnt.

"Ist der Hermann da!" ruft eine tiefe Stimme. "Ja," antwortet meine Mutter, "aber er sitzt unter dem Küchentisch". "So, so" brummt eine tiefe Stimme, "Er soll sofort heraus kommen". Zitternd kroch ich hervor. "So, da steht er, der Nikolaus" sagte meine Mutter. "Ich habe gehört, dass du gesagt hast, es gibt keinen Nikolaus. Sagst du das immer noch"? "Nä, nä, Nikolaus" "Na das mein ich aber auch. Gut, dann sing mir noch ein Lied und sage mir ein Gedicht auf, vielleicht wird dann alles wieder gut"! Während ich das Lied "Nikolaus ist ein guter Mann..." sang, kam an einer Schnur hängend, langsam eins ums andere Lebküchlein aus der Dachluke herunter. Ich war sprachlos, aber freute mich sehr.

Die Lebkuchen löste ich sorgsam von der Schnur und legte sie auf den Tisch. Da klopfte es an die Küchentür. Meine Mutter sagte: "Herein" Herein kam, wie an manch anderen Abendenden auch unser Nachbar Karl Frey , der schräg gegenüber wohnte. "Ich sähn, de Nikolaus war do", "Jo", sagte meine Mutter und erzählte ihm, was vorgefallen war. Ich stutzte; denn die Stimme klang ähnlich der Stimme des Nikolaus. Ich war mir fast sicher, sagte mir aber: Hermann, sei nicht so blöd! So lange du an den Nikolaus glaubst, bekommst du auch ein kleines Geschenk".

von ce 27. Dezember 2025
Der kleine Hirte und der große Räuber In jener Nacht als die Schafweide vom Glanz der himmlischen Boten erfüllt war, hörte auch der kleine Hirte die Botschaft der Geburt des Gottessohnes....... In jener Gegend hauste ein großer Räuber. Von seiner Höhle aus sah er den hellen Schein und dachte, die feiern ein Fest, da kann ich mir was rauben........ Kaum war der Räuber aus seiner Höhle heraus gekommen, da machten sich der kleine Hirte und die anderen auf den Weg nach Bethlehem....... Der Räuber folgte den Hirten, immer noch in der Hoffnung etwas zu Essen zu rauben, denn sein Hunger war groß....... Im Stall lag ein kleines Kind in einer Krippe...... Ein kleiner Hirte und ein großer Hirte machten sich auf den Weg zurück zur Schafweide. Jesus öffnet Herzen Diese Geschichte wurde von den Erstkommunionkinder mit Gemeindereferentin Frau Doris Burkhart in der vollbesetzten St. Laurentius Kirche mit verschiedenen Figuren bildlich dargestellt.
von wf 20. Dezember 2025
Großen Zuspruch fanden die Frühschichten in der Adventszeit im Pfarrheim. Unter dem Thema „ Mitten unter uns „ wurde die besinnliche Zeit mit meditativen Texten und Liedern gestaltet. Zur Einstimmung auf die Geburt Jesu wurden 3 Frühschichten angeboten. Der Beginn um 6:00 Uhr eignet sich sehr gut als Start in den Tag. Beim anschließenden gemeinsamen Frühstück gab es Gelegenheit generationsübergreifend miteinander ins Gespräch zu kommen. Wir freuen uns auf die nächsten Frühschichten, die in der Fastenzeit stattfinden.
von ml 19. Dezember 2025
Am 07.12.2025 fand in der kath. Kirche das alljährliche Konzert „Musik im Advent“ der Gemeinde Göcklingen statt. Für das tolle Programm bedankt sich die Gemeinde bei der Kath. Musikkapelle Göcklingen, der Chorgemeinschaft der kath. Kirchenchöre Göcklingen/Ranschbach, der Männerchorgemeinschaft Göcklingen/Ilbesheim, dem Jazzalong-Quartett, Jana Ryboll und Christian Frey von der Kerweband, Sandra Wickel an der Orgel und Jacqueline Klais für den weihnachtlichen Text. Für die Gastfreundlichkeit bedanken wir uns bei der kath. Kirchengemeinde und Herrn Pfarrer Gabriel für die Dankesworte sowie den Segen. Ein besonderer Dank geht an Hans Hafner, der zum letzten Mal die Regie für den Abend übernommen hatte. Hans Hafner stellte über viele Jahre zusammen mit unserem Ehrenbürger Hermann Frech das Programm zusammen und organisierte den Ablauf. Der Abend endete mit begeisterten und in vorweihnachtliche Stimmung versetzten Gästen.
von ml 4. Dezember 2025
Am Sonntag, den 07. Dezember 2025 findet um 17:00 Uhr in der kath. Kirche zum Jahresabschluss „Musik im Advent“ statt. Hans Hafner hat wieder ein sehr schönes abwechslungsreiches Programm mit Musiker*innen aus unserer Gemeinde und Freunden zusammengestellt. Der Gemeinderat und alle Mitwirkenden laden Sie recht herzlich ein, gemeinsam den zweiten Advent mit Musik zu genießen. Manuela Laub Ortsbürgermeisterin
von ce 2. Dezember 2025
Die katholische Pfarrgemeinde stimmt sich wieder mit Frühschichten auf die Advents- und Weihnachtszeit ein. Weit vor Tagesanbruch sind gläubige Menschen aller Konfessionen jeweils an den Freitagen, den 5. Dez., 12. Dez. und 19. Dez. um 6.00 Uhr ins katholische Pfarrheim eingeladen, um sich gemeinsam auf den Weg durch den Advent zu machen und sich auf das Weihnachtsfest vorzubereiten. Bevor es dann in den Tag geht, wollen wir noch gemeinsam frühstücken.
von wf 1. Dezember 2025
Traditionell, seit über 33 Jahren, verbreitet der Kirchturm in Göcklingen ADVENTSSTIMMUNG. Winfried Frey freute sich über die Jahre hinweg über die Hilfe von Messdienern. In diesem Jahr halfen ihm Janne und Nele. Für die Kids war es ein Erlebnis, so hoch über den Dächern von Göcklingen zu sein.
von ce 26. November 2025
von 183:892255089 21. November 2025
von hf 11. November 2025
Poesie und Liederreigen : Trio Roter Vogel mit dem Programm "Unter der Weide" des Pfälzer Gesangpoeten Peter Schraß in der Reihe "Klingende Kirche" Die Ballonmütze ist zum Markenzeichen von Peter Schraß geworden. Nach mehr als 15 Jahren Bühnenabstinenz ist der Autodidakt zurückgekehrt. Geboren 1944 in Weidenthal bei Neustadt, arbeitet er in Annweiler als Hauptschullehrer für Sport und Musik. 1980 kam sein erstes Album heraus, dem vier weitere folgten. Mehr als 150 Lieder stammen aus seiner Feder, die meisten in Pfälzer Mundart. Die Lieder zeichnen sich durch eine balladenhafte Poesie aus, auch mal unterbrochen von bissiger Pfälzer Gassenhauer-Satire, aber immer weit entfernt von volkstümelnd-unkritischer Pfalzlied-Romantik. Der Autor ergänzt sich mit diatonischem Akkordeon und zweiter Stimme. Um den lyrisch-balladesken Charakter der Inhalte hervorzuheben, wurde der Liederreigen in einen poetischen Rahmen „unter dem Dach der Weide“ mit Prolog und Epilog eingebettet, vom Autor selbst rezitiert. Begleitet wird Schraß vom Ensemble Roter Vogel mit dem Bariton Edgar Zimmermann und dem Jazzgitarristen Benno Burkhart. Er hat die Lieder des Programms neu arrangiert. Der Eintritt ist frei - um Spenden wird gebeten
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